Outletcity Metzingen

Veröffentlicht
Personal Shopper Christina Muschong

Ein Shopping-Tag für Schnäppchenjäger

Das Outlet in Metzingen ist einer der größten Outlet-Standorte Deutschlands. Von Stuttgart, Esslingen oder vom Flughafen Stuttgart aus, können Sie es gut mit dem Auto erreichen. Manche Hotels in der Region bieten sogar einen Shuttleservice ins Outlet City Metzingen an. Die Preisersparnis ist bis zu 70% gegenüber der ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller.

Die Geschichte des Outlet-Shoppings in Metzingen begann in 1970 mit einem Fabrikverkauf der Marke Hugo Boss. In 2012 waren schon 60 Geschäfte. In diesem Jahr besuchten 3,5 Millionen Kunden aus über 185 Nationen das Outletcenter in Metzingen.

Heute sind viele namhafte Marken wie Boss, Joop, Prada, Windsor oder Ermenegildo Zegna – um nur wenige zu nennen – dort vertreten. Die allermeisten High-Fashion Marken bieten Männerkleidung das ganze Jahr, saisonbezogen an. Sie finden Anzüge, Smokings, Hemden, Hosen, Krawatten, Mäntel, Schuhe, Gürtel oder andere Accessoires rund um die Businesskleidung. Suchen Sie Freizeitkleidung? Kein Problem, Sie werden auch hier eine große Auswahl vorfinden. Nicht nur bei Tommy Hilfinger, Polo Ralph Lauren, Hackett oder Calvin Clein werden Sie Jacken, Strickwaren, Jeans, Shirts, Socken, Sonnenbrillen oder Schals in Hülle und Fülle finden, sondern auch bei Esprit, s‘ Oliver oder anderen Marken. Je nach Budget in verschiedenen Preislagen.

Hier können Sie die Route planen und die Parkmöglichkeiten im Outletcity Metzingen einsehen.

Restaurant Olio e pane im Outlet City in Metzingen   Tourist-Information Outlet City Metzingen

Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, möchte ich Ihnen ein paar Designer und Marken vorstellen. Fangen wir mit der traditionsreichsten Marke vor Ort an – Boss.

Boss:

In 1924 wurde das Unternehmen von Hugo Ferdinand Boss zur Fertigung von Berufskleidung in Metzingen gegründet. In den Kriegsjahren fertigte sie Uniformen fürs Militär. Erst nach 1948, als der Schwiegersohn Eugen Holy die Firma übernahm, wurden Heren-Anzüge gefertigt.
Momentan finden Sie die Herren-Hauptlinie Hugo Boss (Business-, Abend- und Freizeitbekleidung), Hugo (jugendliche Modekollektion), Boss Orange (Freizeitmode) und Boss Green (Sport- bzw. Golfbekleidung)

Hugo Boss in Metzingen   Boss im Outlet in Metzingen

Holy Fashion Group: Joop!, Windsor, Strellson:

Joop!:

1978 präsentierte Wolfgang Joop seine erste Pelzkollektion in New York. Sieben Jahre später präsentierte er die erste Herrenkollektion in Lizenz mit der Windsor GmbH. Die Windsor GmbH ihrerseits übernahm 1991 die Lizenz für das Designerlabel Joop! Menswear.
Die stilisierte Kornblume, Wolfgang Joops Lieblingsblume, etablierte sich neben dem Ausrufezeichen als Erkennungszeichen.
Anfang 2010 machte Herren-Oberbekleidung 80% der Joop-Umsätze aus, allein ein Drittel entfiel auf Herren-Anzüge.

windsor.men:

1889 wurde die „Herren-Kleiderfabrik Roos & Kahn“ in Bielefeld gründet. Zu Beginn produzierten sie Produktion sich auf Herrenoberbekleidung wie Mäntel, Hosen und Jacken. 1960 übernahm Günther Klasing die Firma. Aufgrund der Vorliebe für feine englische Stoffe und in Anspielung an das britische Königshaus gab er dem Unternehmen den Namen „Windsor Kleiderwerk G. Klasing“ und spezialisierte sich auf Herrenanzüge und Mäntel – die Linie „windsor.men“ entstand. 1970 wurde die Firma an Rudolf-August Oetker verkauft und weiter entwickelt. Erst 1983 übernahmen die einstigen Hugo-Boss-Inhabern (den Brüdern Jochen und Uwe Holy) in die Firma und integrierten sie 2004 in die Strellson AG.

strellson:

1984 erwarben die Holy-Brüder die 1945 gegründete „Kreuzlinger Mantelfabrik Friedrich Straehl & CO.“ und wandelten sie in die „Strellson AG“ um. Zwischen 1998 und 2013 entwarf und produzierte die Strellson AG in Kreuzlingen (Schweiz) als Lizenznehmer auch Männermode der Marke „Tommy Hilfiger.

JOOP in Metzingen   Windsor im Outlet Metzingen

Tommy Hilfiger:

Thomas Jacob Hilfiger, besser bekannt als Tommy Hilfiger, ist ein US-amerikanischer Modedesigner aus New York. Er stammt aus einer neunköpfigen katholischen Familie mit irischen und schweizerischen Wurzeln. Mit 18 Jahren kaufte er Jeans und Schlaghosen, veränderte sie nach seinen Vorstellungen und verkaufte diese wieder in einem kleinen Geschäft. Trotz Insolvenz schaffte er es 1985 das Unternehmen Tommy Hilfiger Corporation zu gründen und unter dem entsprechenden Label seine eigene Kollektion heraus zu bringen. In 2008 erhielt er den Bambi in der Kategorie Mode. Seit 2010 ist der Modekonzern von Phillips-Van Heusen Inhaber des Unternehmens.

Tommy Hilfiger in Metzingen   Firmen im Outlet Metzingen

Hackett:

1979 wurde durch den britischen Modeschöpfer Jeremy Hackett mit Sitz in London gegründet. Die Idee zur Gründung seiner Bekleidungsmarke entstand auf einem Flohmarkt. Bis 1983 verkaufte er ausschließlich Second-Hand Bekleidung. Erst nach und nach wurde eine Kollektion entworfen und verkauft. Inspiriert ist der Stil durch die klassisch britische Mode. Hackett verkauft Sakkos, Anzüge, Hemden, Poloshirts, Rugbyshirts, sowie Bekleidung für formelle Anlässe. Im Juni 2005 wurde das Unternehmen an das spanische Unternehmen Torreal verkauft.

Moncler:

Die Moncler S.p.A. ist ein italienisches Mode-Bekleidungsunternehmen mit französischen Wurzeln. 1952 gründete der französische Unternehmer und Hersteller von Bergsportartikeln René Ramillon die Firma. Der Namen ist aus seinem Heimatdorf, Monestier de Clermont abgeleitet. Das Logo des Unternehmens zierte der stilisierte Mont Aiguille und ein Hahn. Moncler wurde vor allem durch seine wattierten Daunenjacken im oberen Preissegment bekannt. In den 1980er Jahren wandelte sich Moncler endgültig vom Hersteller professioneller Bergsteiger-Ausrüstung zur Lifestyle-Marke. Aus ursprünglich praktisch-technologischer Funktionsbekleidung wurde modische Sportswear. Heute sitzt das Unternehmen in Mailand.

Firmen im Outlet City Metzingen   Heckett im Outlet Metzingen

Calvin Klein:

Calvin Richard Klein wurde als Sohn einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Ungarn und Österreich in den Bronx von New York geboren. 1968 gründete er das Modeunternehmen Calvin Klein, Inc. in New York City. Zu Anfang stellte er Damenkleidung her, später auch Herrenmode. Mit seiner schlicht-puristischen, zeitlos-modernen, eher sportiven Mode mit klaren Linien in dezent-einfarbigen Stoffen machte Klein sich einen Namen. Allerdings gehört das Unternehmen seit 2003 Phillips-Van Heusen, einem amerikanischen Hemdenhersteller. Seit 2016 ist der belgische Designer Raf Simons, ehemaliger Kreativchef von Dior, Chief Creative Officer mit der Gesamtverantwortung für alle Marken.

Prada:

In 1913 wurde „Fratelli Prada“ von Mario Prada und seinem Bruder Martino in Mailand gegründe. Sie ist im Besonderen durch seine Handtaschen und Schuhe international bekannt geworden. 1919 wurde das Unternehmen zum königlichen Hoflieferanten ernannt. Dies zeigt sich noch heute im Logo des Unternehmens, welches das Wappen des Hauses Savoyen und die vier Achtknoten (Savoy-Knoten) abbildet. Seit 1993 gibt es eine minimalistische Prada-Herrenkollektion, die eine bestimmte und bewusst intellektuelle Annäherung an Mode herstellt. 1997 wurde die sportive Kollektion „Prada Sport“ (heute „Prada Linea Rossa“) als Mischung zwischen Alltags- und Sportbekleidung für Damen und Herren eingeführt. Abgeleitet davon ist auch das Markenzeichen, der Prada-Schriftzug auf zumeist rotem Grund.

Prada im Outlet City Metzingen   Tod's Hogan im Outlet Metzingen

Loro Piana:

1924 wurde das Modelabel von der Familie Loro Piana in Quarona (Italien) gegründet. Zunächst wurden nur edle Wollstoffe und Garne hergestellt. Ab 1990 kommen Damen-, Herren- und Kindermode im oberen Preissegment hinzu. Das Unternehmenslogo besteht aus einem eigen kreierten Wappen über einem Lorbeerkranz. Seit 2013 ist das Unternehmen in französischer Hand. Bis heute hat sich Loro Piana zum größten Cashmere Hersteller und größten Händler feinster Wolle der Welt entwickelt. Auch die edle Wolle der Vikunjas, für die das Unternehmen in Peru ein Naturreservat unterhält, wird von Loro Piana zu hochpreisigen Tuchen und Kleidungsstücken verarbeitet.

Armani:

Im Jahre 1975 gründete Giorgio Armani und sein Partner Sergio Galeotti das Modeunternehmen Giorgio Armani S.p.A. in Mailand, in der Borgonuovo 21. Er gilt als einer der „größten Modemacher des 20. Jahrhunderts“ und ist mit 83 Jahren, seit dem Tod Galeottis, immer noch alleiniger Eigentümer der privat geführten Aktiengesellschaft. Zu Beginn wurde hochwertige Herrenmode und später auch Damenmode konfektioniert. In den 80er Jahren wurde Armani besonders für schlicht-elegante Herren-Businessmode der Oberklasse in leicht fallenden Stoffen und gedeckten Farben bekannt. 1991 stattete er das Alitalia-Flugpersonal mit Uniformen aus und 2014 den FC Bayern München.

Armani in Metzingen   Designer Gucci in Metzingen

Ermenegildo Zegna:

Die Ermenegildo Zegna Holditalia S.p.A. mit Sitz in Trivero (Italien) ist ein nach seinem Gründer benannt und in Familienbesitz. Ermenegildo Zegna war Schneider und stieg 1910 als 18-Jähriger die Stoffweberei seines Vaters mit ein. Bis 1930 produzierte das Unternehmen produzierte vorwiegend feine Anzugstoffe. Erst die Söhne begannen 1968 mit der Konfektionierung von Herrenanzügen. Heute führt es verschiedene Linien. Von den Maßanzügen bis zur exquisiten Freizeit-Kleidung.

Polo Ralph Lauren:

Die „Ralph Lauren Corporation“ wurde 1967 von Ralph Lauren gegründet und hat ihren Hauptsitz in New York City (USA). Das Unternehmen „Polo Fashion“ war ursprünglich eine Marke für eine Modelinie für Polospieler gedacht gewesen. Allerdings startete Ralph Lauren unter diesem Namen mit einer eigenen Krawattenlinie. Die erste Polo-Herrenkollektion im Neuengland-Stil erschien 1968. Der aufgestickte Polospieler auf Brusthöhe ist das Erkennungsmerkmal der Marke. Mittlerweile gibt es sehr viele Linien von der „Create your own“ (Kundenindividuelle Polo-Linie) bis zur „Ralph by Ralph Lauren“ (Preiswertere Business-Linie).

Etro:

Diese italienische Modemarke mit Sitz in Mailand zeichnet sich durch farbenfrohe Paisleymuster in der Herren- und Damenmode aus. Das Familienunternehmen wurde 1968 von Gimmo Etro als Stoffweberei gegründet. Bis heute produziert er 60% seiner Stoffe noch selbst. Die Philosophie, traditionelle Produkte mitunter auf unkonventionelle Weise weiterzuentwickeln, nennt man bei Etro „la nuova tradizione“.